Universitätsrat komplett

Der Universitätsrat der MedUni Wien ist nunmehr komplett: Nachdem der Senat bereits im vergangenen Sommer mit Brigitte Ettl und Thomas Zeltner die von diesem Gremium zu bestimmenden UniRäte gewählt hatte (wir berichteten: KAV-Direktorin im neuen UniRat?) und die Regierung Eva Dichand und Reinhart Waneck entsandt hatte (Bericht in unserem Blog), stand die Wahl des 5. UniRat-Mitgliedes und die endgültige Konstituierung dieses Gremiums bislang noch aus.

In Bezug auf das 5. Mitglied einigte man sich auf Irene Virgolini (Universitätsprofessorin für Nuklearmedizin, ehem. AKH, dann Direktorin der Universitätsklinik für Nuklearmedizin / Innsbruck), als Vorsitzende wurde am 14. Mai Eva Dichand gewählt (Stellvertreter: Thomas Zeltner).

Auffallend: die Nominierung von Virgolini erfolgte zum letztmöglichen Termin bevor laut Gesetz eine Ersatzvornahme (durch den Senat aus einem durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften erstellten Dreiervorschlag) fällig geworden wäre. Und: wieder einmal wird ein politisch entsandtes und nicht eines der "universitär" gewählten Mitglieder den Vorsitz des UniRates der MedUni Wien übernehmen. Ein gewisser Fortschritt im Vergleich zum letzten UniRat, wo Vorsitz und Stellvertreterin ein Regierungsticket hatten (das gab es an keiner anderen heimischen Universität), aber… ein eher kleiner.

Sitzung der Curriculumkommission Humanmedizin am 3. Mai

Am 3. Mai fand die 14. Sitzung der Curriculumkommission Humanmedizin statt. Auf der Tagesordnung stand die Beantwortung einer Anfrage des Senats an die CuKo Humanmedizin zu dem Ende Februar ausgelaufenen zweiten Studienabschnittes von N201 sowie eine intensive und strukturierte Diskussion mit dem Blockkoordinator Prof. Döring zu Block 20.
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Medizin-Aufnahmetest: Zahl der Bewerbungen stagniert

Der stete Anstieg der Zahl der Anmeldungen zum Medizinstudium an einer der öffentlichen österreichischen Universitäten ist heuer gestoppt: nach 15.991 Personen 2017 ist mit heuer 15.880 Anmeldungen sogar ein leichter Rückgang zu verzeichnen.
Da die Linzer Medizin-Fakultät heuer 180 (2017: 120) Studienplätze anbietet, ist die Gesamtzahl der in Österreich angebotenen Studienplätze weiter gestiegen (25 Plätze kaufte ja das Ministerium von der Paracelsus Privatuniversität).

Interessant ist ein Detailblick auf die Verteilung der Anmeldungen:
Während die Anzahl der Anmeldungen in Innsbruck (400 Studienplätze) fast unverändert blieb (3.766 nach 3.670 im Jahr 2017), verzeichnet Linz (180 Studienplätze) einen starken Anstieg von 932 (2017) auf 1.694 Anmeldungen.
Dem gegenüber sanken die Bewerberzahlen in Wien und Graz: an der MedUni Wien (740 Studienplätze) gibt es heuer mit 7.451 Studienwerbern (2017: 8.030 ) und in Graz (360 Studienplätze) mit 2.969 Studienwerbern (2017: 3.359) einen doch ausgeprägten Rückgang der Anmeldungen, welcher sich in seinem Ausmaß praktisch ident ist mit dem Anstieg der Anmeldungen in Linz.
Ebenfalls interessant: 60% der StudienwerberInnen sind weiblich (9739 vs. 6141).

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Kommentar: Huck zu Österreichs Grundlagenforschung

Die Tageszeitung "Der Standard" veröffentlichte einen Kommentar von Sigismund Huck, in welchem er die universitäre Budgeterhöhung vor dem Hintergrund der bestehenden Unterfinanzierung der österreichischen Grundlagenforschung kritisch beleuchtet.
Wir freuen uns, diesen Kommentar auf der AMM-Homepage in vollem Wortlaut wiedergeben zu dürfen. mehr